Friedenswoche im November

Der Ukrainekrieg hat die Diskussion um eine globale Friedensordnung neu entfacht. Alte Denkmuster greifen nicht mehr, neue Perspektiven sind nötig. Die Stimme der Frauen wird in diesem Prozess zu wenig gehört. Dabei gibt es fundierte und durchdachte Positionen von Frauen, die die öffentliche Diskussion weiterbringen könnten. Studien zeigen, dass es wichtig ist, Frauen bei Friedensverhandlungen angemessen zu beteiligen, um nachhaltige und gerechte Ergebnisse zu erzielen. Deshalb ist es notwendig, die Positionen von Frauen, die schon lange in der Friedens- und Außenpolitik aktiv sind, zu hören und zu diskutieren. Diese Veranstaltungsreihe bietet dazu die Möglichkeit.

Leitung: Susanne Paul

Anmeldung und Informationen zu allen 3 Veranstaltungen:
Dorothea Rubarth

dorothea.rubarth@evlka.de,  0511 1241-547

Montag, 07.11.2022 / 19:00 - 20:00 Uhr, Online-Veranstaltung
Kristina Lunz ist Mitbegründerin und co-CEO des Centre for Feminist Foreign Policy in Berlin. Ihr Buch „Die Zukunft der Außenpolitik ist feministisch“ erschien im Februar 2022 im Econ/Ullstein Verlag.
Kristina Lunz denkt Frieden, Menschenrechte und Gerechtigkeit mit Außenpolitik zusammen und will so einen Paradigmenwechsel einleiten: Machtgebaren und militärischen Muskelspielen setzt Kristina Lunz Mediation in Friedensverhandlungen, feministische Machtanalysen und Klimagerechtigkeit entgegen.
Lunz's Kernbotschaft lautet daher: Kein Frieden ohne Feminismus.

Dienstag, 08.11.2022 / 19:00 - 20:00 Uhr, Online-Veranstaltung
Dr. Hannah Neumann sitzt seit 2019 für die Grünen im Europaparlament. Friedenspolitik und die kritische Begleitung der Rüstungspolitik sind Schwerpunkte ihrer Arbeit. Besonders setzt sie sich für die Beteiligung von Frauen an Friedensverhandlungen ein.

Freitag, 11.11.2022 / 19:00 - 20:00 Uhr, Online-Veranstaltung
Ruth Rohde, Mitbegründerin und Programmmanagerin des Corruption Tracker-Projekts (CT).
Das Projekt zielt darauf ab, einen aktuellen Online-Tracker aller Fälle und robusten Korruptionsvorwürfe im globalen Waffenhandel zu erstellen. Das Projekt zielt darauf ab, die systemische Art und Weise aufzudecken und zu bekämpfen, in der das globale Rüstungsgeschäft den Brunnen der Politik weltweit "vergiftet".
Jennifer Menninger, Geschäftsführerin von IFFF Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit. Die IFFF ist eine internationale Nichtregierungsorganisation mit nationalen Sektionen in über 40 Ländern und allen Kontinenten dieser Welt. Sie besitzt Beraterstatus bei verschiedenen Gremien der Vereinten Nationen (UN).

 

 

evangelische Frauen, Haus kirchlicher Dienste der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers, Archivstr. 3, 30169 Hannover

in Kooperation mit der EEB Geschäftsstelle Hannover.

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30159 Hannover
Tel.: 0511 1241-413
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